“DER HIMMEL ÜBER BERLIN”

Eine Theaterinstallation nach dem Film von Wim Wenders und dem Drehbuch von Wim Wenders, Peter Handke und Richard Reitinger

Der Filmklassiker von Wim Wenders und das Drehbuch zum Film liefern die Basis für diesen, als Theaterinstallation bezeichneten Abend: Die Engel Damiel und Cassiel beobachten die Menschen in der großen Stadt als unsichtbare Begleiter. Fähig, die Gedanken der Menschen zu hören; teils behütend – aber nicht eingreifend in den Lauf der Dinge und der Zeit. Bis zur Begegnung Damiels mit Marion… Der Engel verliebt sich - und der Wunsch, selbst zum Menschen werden zu wollen, reift in ihm…

Die Produktion (Konzept und Musik: Tobias Herzz Hallbauer; Inszenierung und Choreographie: Ute Raab) versucht nicht, den Film als Theaterstück zu reproduzieren, sondern möchte – reduziert auf vier Darsteller, die die Rollen der Engel, Marions und des „ewigen Erzählers“ Homer übernehmen – ein poetisches „Auf-Die-Welt-Schauen“ ermöglichen. Durch die unmittelbar auf den ehemaligen Industrie-Ort des Kunstraumes „GEH8“ bezugnehmende Installation von Spiel, Choreographie, Musik und Aktion entstehen ungewohnte Blickwinkel auf Vergangenes und Gegenwärtiges, Vorhandenes und Mögliches. Und jedermann ist eingeladen, dieser „Feier des Menschseins in allen Facetten“ beizuwohnen.

„Ich habe das Gefühl, wir erarbeiten hier kein Theaterstück – ich glaube eher, wir schreiben gemeinsam ein Gedicht.“ (Julia Rani – Darstellerin der „Marion“ – bei der Konzeptionsprobe zur Produktion)

Premiere am 24. Mai 2019, 20 Uhr, in der GEH8 (Gehestr. 8, 01127 Dresden).
Weitere Aufführungen am 25. und 26. Mai, ebenfalls jeweils 20 Uhr.

Besetzung:

Julia Rani – Marion
Frank Siebers – Damiel
Peter Dreessen – Homer
Tobias Herzz Hallbauer – Cassiel / Musiker

Inszenierung & Choreographie: Ute Raab
Konzept, Musik & Produktion: Tobias Herzz Hallbauer

Technik, Licht, Sound: Andreas Großmann, Jojo Werth, Nikolaus Woernle

Fotos: René Jungnickel. Artwork: Tobias Herzz Hallbauer.

Die Produktion wäre nicht möglich ohne die freundliche Unterstützung und Förderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz, sowie das Societaetstheater Dresden.


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